Gilberto Pérez Villacampa

Gilberto Pérez Villacampa

Gilberto Pérez Villacampa wurde 1961 in Sancti Spíritus, Cuba, geboren. Seine Geburtsstadt ist in ihm immer präsent. Mit seinen Fotos und Texten formuliert er eine Einladung, die Stadt seiner Kindheit näher kennenzulernen.

1985 bekam Gilberto Pérez Villacampa den Master of Art in Philosophie. Danach arbeitete er als Dozent in seiner Heimat, Mexiko und Kolumbien.

Seit 1991 lebt er in Deutschland. Fast 20 Jahre Arbeit als Werbegrafiker und Texter haben sichtbare Spuren in Neubrandenburg und in der Region hinterlassen. Zahlreiche Logos, Zeichnungen und Werbeslogans tragen seine Handschrift.

Gilberto Pérez Villacampa ist seit 2005 Grafiker und Texter der STEFFEN MEDIA in Friedland/Mecklenburg.

Die Marke Perez24 steht für die Kreationsleistungen der STEFFEN MEDIA.

Konzeption

Auf die Frage nach seinem Beruf, kann Gilberto Pérez Villacampa nicht so schnell antworten. Meistens bezeichnet er sich als Werbegrafiker. Doch er weiß, dabei tut er dem Texter, der auch seinen Namen trägt, Unrecht.

Kein Grafiker und kein Texter und doch beides zugleich – so beschreibt er sein Berufsfeld am liebsten.

Seine Stärke ist die Konzeption, das konsequente Denken und die Weitsicht im kreativen Prozess. Ein Philosoph eben – Schwerpunkt Werbung.

Unter der kreativen Begleitung von Gilberto Pérez Villacampa wurden bereits umfangreiche Werbekampagnen durchgeführt. Er agierte als Grafiker und Texter in politischen Kampagnen auf Regional- und Landesebene. Außerdem ist er Namensgeber und kreativer Vater von fitflat, ein Spitzenprodukt der Neubrandenburger Stadtwerke GmbH. Desweiteren schuf er das aktuelle Logo und erfasste das Corporate Design der Stadt Neubrandenburg. Auch dem Logo der „Ola“ (Ostseeland Verkehr GmbH) verpasste er im wahrsten Sinne des Wortes seine Handschrift. Für den Ostdeutschen Sparkassenverband konzipierte er eine Kampagne im Bereich der internen Kommunikation, die mittlerweile bundesweiten Anklang findet.

Text

Gilberto Pérez Villacampa veröffentlichte in der Vergangenheit mehrere Texte in seiner Muttersprache Spanisch, heute fühlt er sich eher in der deutschen Sprache zu Hause. Bereits Anfang der 90er Jahre schrieb er wöchentlich für die Tageszeitung Norddeutsche Neueste Nachrichten auf Deutsch. 2005 erschienen im Steffen Verlag seine Kurzerzählungen „Und dann vergingen die Jahre unmerklich …“

Er schreibt vor allem Werbetexte für Tourismuskataloge, Geschäftsberichte und Internetpräsentationen. Der Bildband „Weber Emotions“ ist bis heute sein größtes Textprojekt.

Fotografie

In der Peoplefotografie basiert sein Konzept auf der Natürlichkeit der Aufnahme, die wiederum in einem ästhetisch aufgeräumten Kontext stattfindet.

Er liebt klare Linien und Formen. Seine aufgeräumten und farbintensiven „Fotografiken“ verraten auf Anhieb, wer hinter der Kamera stand: ein Grafiker.

In seinen Streets lässt er Humor, Schräges und Unsinniges gelten. Er vermeidet das Offensichtliche und sucht das Subtile, meistens auf der „Seite B“ seiner Städte.